Stavenort

Der Stavenort wird 1575 erstmals erwähnt. Der Name leitet sich von der in dieser Ecke der Stadt, „-ort“, gelegenen Badestube, „Stave“, ab. In diesem Winkel der Stadt befand sich bis in die 1920er Jahre ein dichtbebautes Gängeviertel mit kleinen Wohnungen für ärmere Buxtehuder Familien. Der heutige Platz entstand durch den Abriss eines hier befindlichen Häuserblocks im Jahre 1927. Als im Zuge der Altstadtsanierung Mitte der 1980er Jahre der Gesamtabriss drohte, setzte sich der Verein Haus Fischerstraße 3 dafür ein, die restlichen sechs Kleinhäuser zu sanieren und in ihrer Struktur zu erhalten. Dadurch entstand der heutige Stavenort. Das Haus Stavenort 16, ein zweigeschossiges Fachwerkhaus aus dem 16. Jh. mit vier kleinen Wohnungen, erwarb der Verein 1986 selbst und hat durch eine behutsame Sanierung das innere Gefüge, insbesondere den Grundriss, nahezu unverändert erhalten. Das Gebäude ist an die Hansestadt Buxtehude vermietet, die es der Kunstschule Buxtehude zur Nutzung überlässt. Wie das Haus Fischerstraße 3 ging das Gebäude 2002 ins Eigentum der Heimatvereins über.

 

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